2003-2015 - Müllstadt Kairo

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2003-2015

Chronik



Im Winter 2003 fing alles an! Eine Gruppe aus der
Marktoberdorfer Johanneskirche brach auf, um im
Waisenhaus „Zum barmherzigen Samariter“, Kindern,
die aus den Müllstädten Kairos kamen, ein neues Zuhause
zu geben. Sechs Waisen wurden so „adoptiert“,
ein großer Raum im Wohngebäude für sie komplett
hergerichtet und ausgestattet – und ein toller Spielpatz
aufgebaut – sogar mit Garten. Später entstand
noch eine Kindertagesstätte, die wir ebenfalls bezuschussten.




Jahr für Jahr nahm so die Arbeit zu und neue Bereiche
wurden entdeckt und entwickelt. Um all dies zu
koordinieren, mussten wir ab Juli 2005 einen eigenen
Manager und Sozialarbeiter einstellen, der vor
Ort die Arbeit selbst leitet oder kontrolliert sowie
mit den Verantwortlichen in Deutschland in ständiger
Verbindung steht.




Am 28.05.2006 war es dann
soweit, wir hatten die Gründungsfeier unseres Vereins.
Wir engagierten uns in einer kleinen aber
sehr armen Müllstadt südlich von Kairo: 15. Mai wird
sie genannt, nach der Trabantenstadt nebenan.






Der Bau eines Jugend- und Bildungszentrums wurde mitfinanziert
und die komplette Bezahlung der Nachhilfelehrer
übernommen. Der dortige Unterricht in
Englisch, Mathematik und Arabisch eröffnet den
Kindern die Türe in eine bessere Zukunft.




Glückliche Umstände brachten uns dazu, dass
wir ab 2008 mit „Living Water“, einem christlichen
Verein für Bildungsaufgaben in Kairo, einen guten
und verlässlichen Partner fanden.
Immer neue Patenschaften konnten aufgebaut werden
– manche dieser Kinder waren inzwischen sogar
schon in ihrer Patenfamilie in Deutschland oder die
Paten kamen zu Besuch nach Kairo. 20 Euro monatlich
reichen oft schon, um einem Kind eine neue, bessere
Zukunft zu eröffnen.




2013 konnten wir durch zahlreiche Spenden das Projekt
"medizinischer Erste-Hilfe Container für die Müllstadt" verwirklichen.
Dies hat die ärztliche Versorgung für die Müllstadtbewohner
sichergestellt. Außerdem ist eine Krankenschwester ständig vor Ort,
um die Arbeit zu koordinieren und auch außerhalb der Sprechzeiten
ein Ansprechpartner zu sein.






Anfang 2015 hat die Planung des Community Centers begonnen, 
Ende des Jahres war Baubeginn. In dieser Zwischenzeit mussten viele bürokratischen Hindernisse überwunden und eine günstige Baufirma beauftragt werden.
Die Planungen und organisatorischen Maßnahmen verliefen alle nach Plan,sodass nun der Grundstein für unser langjähriges Projekt gelegt werden konnte.



 
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